Nicht genug damit, daß das Lesen damit wirklich wenig Spaß macht(e), da offenbar bei jedem Umblättern sehr, sehr sorgfältig geprüft wurde, ob ich das überhaupt darf, was gerade bei Fachliteratur, wo man doch schnell mal zwischen Seiten hin- und herspringt, sehr lästig ist. Nein, nach dem Update auf Snow Leopard überraschte mich dieses Meisterwerk des Softwareingenieurskunst mit dem Hinweis, daß es eine neue Version gäbe: Entweder ich installiere jetzt sofort das Update, oder ich schere mich zum Teufel und lese mein gekauftes Buch eben nicht. Na schön, nach wenigen Minuten "Installationserlebnis" war das neue Digital Editions installiert und konnte gestartet werden.
Mein. Einziges. Existierendes. DRM-geschütztes. E-Book. Läßt. Sich. Nicht. Mehr. Öffnen.
Weil? Ja, was soll ich sagen? Keine Ahnung, Adobe murmelt irgendwelchen nutzlosen Techno-Mumbo-Jumbo und verweigert die Anzeige.
Wie komme ich an mein Buch? Keine Ahnung. Ist mir jetzt auch egal.
Fazit: Ich gehe jetzt in einen Buchladen und kaufe mir das Buch. Nochmal. Vorher lösche ich Adobe Digital Editions (erledigt.). In Zukunft kaufe ich nur noch DRM-freie Bücher. Und wenn es keine mehr gibt, mir egal, kaufe ich eben weiter toten Wald.
P.S. Es gibt natürlich weiterhin Anbieter, die PDFs ohne DRM verkaufen -- da steht dann eben auf jeder Seite mein Name.
P.P.S.: Es gibt keine "gute" DRM-Technologie. Es sei denn, man betrachtet gedruckte Bücher als DRM-geschützt (was Quatsch wäre, weil sie sehr, sehr nicht-digital sind).