Ein neues Schreckliches Spiel sucht uns heim und verschlingt Zeit wie es auch ein schwarzes Loch nicht kann: Biowares Mass Effect haut in die gleiche Kerbe wie vormals Knights of the Old Republic. Nur hat Bioware an der Präsentation massiv gefeilt: Während KotOR noch steril und stellenweise hölzern wirkte, macht Mass Effect den Eindruck eines interaktiven Films. Zwar müssen wir bei Mass Effect auf Lichtschwerter verzichten, dafür sind die Kampfsequenzen irgendwie taktischer geraten -- oder wirken zumindest so. Die Dialoge sind insgesamt sehenswerter, die Atmosphäre stimmt, kurz, allein der äußere Eindruck legt den Erwerb nahe.
Was die Story angeht: Wieder einmal muß das ganze Universum gerettet werden. Dabei ist der Spieler selbst kein Superheld nach Lucas oder Marvel, sondern nur ein ganz normaler Superspion, der seine Handfeuerwaffen an Bord seines eigenen Schiffes beim Waffenmeister kaufen muß. (Abgesehen davon ist er natürlich Kapitän des Schiffes. Das muß schon sein.) Wie bei bisherigen Bioware-Titeln kann man sich in zahllosen Nebenquests verwickeln; ob die Story reich an Verwicklungen ist, wird sich erst noch zeigen.
Ansonsten gilt: Wenn gerade genug Kleingeld zur Hand ist, und ein paar Tage Zeit sind, sollte man unbedingt mal draufsehen. (Vermutlich wird es dann sowieso gleich gekauft.)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen