Sonntag, 23. Oktober 2011

Wie man nicht bei Auktionen steigern sollte

Aus aktuellem Anlass zwei Dinge, die man nicht tun sollten, wenn man ein wertvolles Schiller-Manuskript per Auktion für sein Museum ersteigern will:

  1. Interesse im Radio ankündigen. Es ist nicht weise, der Welt zu verkünden, daß das Objekt der Begierte eine absolute Sensation ist -- das ist die Aufgabe des Verkäufers.
  2. Finanzrahmen ankündigen. Die stolze Aussage, man habe zweihundertausend Euro für die Aktion zusammengescharrt, sagen jedem Konkurrenzbieter, wieviel Geld er braucht.
An dieser Stelle steht das Scheitern der geplanten Aquise eigentlich schon fest. Folglich ist es unsinnig, sich anschließend zu beschweren, das Bieter aus der Privatwirtschaft mehr Geld für den Ankauf aufbringen konnten.

Bleibt die Frage: Was passiert jetzt mit den zweihunderttausend Euro?

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